Analoges oder digitales Farbtonmanagement?

 Bei der Farbtonbestimmung fahren viele Betriebe zweigleisig: Bei Serienfarbtönen nutzen sie die Colorbox, die elektronischen Tools kommen nur ausnahmsweise zum Einsatz – etwa an Fahrzeugen, die nicht mehr ihre Originallackierung haben oder deren Farbe durch Witterung verblichen ist. Experten raten davon allerdings ab – sie empfehlen stattdessen einen klaren Schnitt zu machen. Die wichtigsten Gründe:

  • Zweigleisige Farbtonbestimmung ist für den Betrieb letztlich eine Verschwendung von Arbeitskraft, Platz, Zeit und Geld.
  • Wegen der steigenden Zahl neuer Farbtöne veralten die Colorboxen immer schneller. Online-Farbprogramme wie Standowin iQ werden hingegen ständig aktualisiert. Man hat immer Zugriff auf die neueste Version.
  • Digitale Messtechnik liefert Ergebnisse schneller und zuverlässiger als die „Augenmass-Methode“.
  • Bei konsequentem Einsatz der digitalen Tools gewöhnen sich die Mitarbeiter schneller daran. Die Technik geht ihnen in Fleisch und Blut über.
  • Die Zeitersparnis durch die elektronische Farbtonmessung macht sich auf Dauer positiv in den Zahlen des Betriebs bemerkbar.