V. r.: Enzo Santarsiero (André Koch AG), Philipp Lesemeister (Carvolution AG), Aaron Neustadt (Sams Autoglas), Pascal Bechaz (Jarowa AG) und Amal Tizeroual (André Koch AG).
V. r.: Enzo Santarsiero (André Koch AG), Philipp Lesemeister (Carvolution AG), Aaron Neustadt (Sams Autoglas), Pascal Bechaz (Jarowa AG) und Amal Tizeroual (André Koch AG).

Carvolution und Repanet Suisse: Startschuss zur Schadensteuerung

Carvolution setzt bei der Schadeninstandstellung auf die im Reparaturnetzwerk Repanet Suisse zusammengeschlossenen Carrosserien und Lackierereien. Nach Ostern trafen sich Vertreter des Auto-Abo-Anbieters, des Netzwerkes, der teilnehmenden Betriebe und weiterer Partner zum grossen Kickoff-Meeting.

 

«Ich bin stolz und zufrieden, dass 99 Prozent der an der Kooperation mit der Carvolution AG teilnehmenden Carrosserie- und Autolackierbetriebe der Einladung zum Kickoff zu uns nach Urdorf gefolgt sind», begrüsste Enzo Santarsiero, Repanet-Gründer und CEO der André Koch AG, die rund 50 Gäste. In seiner Begrüssungsrede (s. Bild unten links) wies der Lackmanager auf die momentan schwierige Situation in der Autoreparaturbranche hin und brachte auch gleich Verbesserungsvorschläge ein: «Durch den Ukraine-Krieg werden Rohstoffe immer teurer, auch wir müssen praktisch jeden Tag Preise anpassen. Aber auch die Ersatzteilsituation ist angespannt. Umso mehr zahlt es sich aus, dass man die Schäden repariert statt die Teile ersetzt. Zum einen sind die Reparaturbetriebe nicht so stark von den tiefen Margen auf Ersatzteilen betroffen, zum anderen generieren sie mehr Arbeit und verdienen damit mehr Geld.»

 

Wichtig sei es auch mit der Schaffung von guten Arbeitsbedingungen und der Bezahlung von fairen Löhnen den Fachkräftemangel zu bekämpfen sowie die Qualität weiter zu verbessern. «Nicht primär die Qualität der Arbeit, das erwarten die Kundinnen und Kunden sowieso, sondern das gute Gefühl, dass sie haben sollten, wenn sie die Werkstatt verlassen», so Santarsiero weiter. Hier sieht der André-Koch-CEO einen grossen Vorteil für seinem Netzwerk angeschlossene Betriebe: «Repanet Suisse betreibt einen grossen Aufwand, um die Qualitätsstandards in den Partnerbetrieben hoch zu halten und ihnen zu geschäftlichem Erfolg zu verhelfen. Und durch Kooperationen wie diese mit Carvolution macht sich der Aufwand für alle bezahlt.»

 

Anschliessend stellte Philipp Lesemeister, Head of Fleet von Carvolution, den Auto-Abo-Anbieter kurz vor: «Die Carvolution AG ist der am schnellsten wachsende Anbieter von Auto-Abo-Lösungen in der Schweiz. Das Konzept erfreut sich grosser Beliebtheit und durch das rasante Wachstum der letzten Jahre unterhält Carvolution heute nach der Post die zweitgrösste Fahrzeugflotte der Schweiz.» Auch Lesemeister nannte die Qualität als Wettbewerbsvorteil für Repanet Suisse Partnerbetriebe: «Die hohen Qualitätsstandards waren die Hauptgründe für uns, eine Kooperation mit Repanet Suisse einzugehen.» Carvolution möchte sich darauf verlassen können, dass die Fahrzeuge im Schadensfall fachgerecht repariert würden und die Kundinnen und Kunden in kürzester Zeit wieder zur Verfügung stünden, so der Flottenmanager. «Die klar definierten Service- und Qualitätsstandards von Repanet Suisse haben uns überzeugt, den richtigen Partner gefunden zu haben.»

 

Auch Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind für Carvolution von grosser Bedeutung. Darum wurden neben Repanet Suisse auch die digitale Transaktionsplattform Jarowa für das Routing und Sams-Autoglas für nachhaltige Scheibenreparaturen ins Boot geholt. Nacheinander stellten Aaron Neustadt (Sams) und Pascal Bechaz (Jarowa AG) ihre Firmen den Anwesenden vor.

 

Abschliessend übernahm nochmals Enzo Santarsiero das Wort und bezeichnete die Kooperation für alle Beteiligten als Win-win-Situation. «Die Repanet Suisse Partnerbetriebe erhalten dadurch zusätzliche Aufträge zu fairen Konditionen. Für Carvolution ist sichergestellt, dass die Schadensabwicklung in einem Netzwerk-Betrieb geschieht, der unseren hohen Qualitätsstandards entspricht. Dazu gehören neben den hervorragenden Carrosserie- und Lackierarbeiten auch organisatorische Erleichterungen wie ein Bring- und Holservice oder das Angebot von Ersatzfahrzeugen», so der Gastgeber und CEO der André Koch AG. Nach dem offiziellen Teil waren die Gäste zu einem Apéro Riche eingeladen. Dabei bot sich den Kick-off Teilnehmern noch die nicht zu unterschätzende Gelegenheit sich untereinander auszutauschen und zu netzwerken (s. Bild unten rechts)